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Wen berate und begleite ich als Green Consultant Film (IHK)?

  • Filmproduktionen, die Dreharbeiten nachhaltig durchführen wollen oder Kriterien wie z.B. „Green Motion“ einhalten wollen
  • Produktionsfirmen, die ihre gesamte Geschäftstätigkeit (u.a. ihren Bürobetrieb) nachhaltiger gestalten wollen
  • Postproduktionsfirmen, die ihr Wirken auf die Umwelt überprüfen und verbessern wollen, um z.B. so ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten oder verbessern wollen
  • Filmschulen, die den Student*innen frühzeitig den Zugang zum „Grünen Drehen“ bieten wollen
  • Sender, die intern den aktuellen Ansprüchen an nachhaltiges Arbeiten entsprechen wollen
  • Theater
  • Festivals (Film, Theater, Musik)
  • Konzerte
  • Veranstaltungen
  • Vereine und andere Organisationen (Schulen/KiTas)

Das COrganigramm

Jedes Projekt bietet die u.A. die Herausforderung die Systemgrenzen der relevanten CO2-Emissionen zu definieren. Z.B. gehören zu einer TV-Show klar zugeordnete Emissionen wie die Zuschauerreisen, aber auch Emissionen (z.B. Beschaffung und Bau des Bühnenbildes) die über mehrere Shows „abgeschrieben“ werden können, sowie exklusiv produzierte Einspielfilme, Archivbilder etc.

Mit einer Projektsteuerungssoftware und verschiedenen CO2-Berechnungstools ermittle ich spezifische Daten, die dann wieder in den gängigen CO2-Rechnern verwendet werden können.

Glühbirne

Was kann ein Green Consultant?

Ein gut ausgebildeter (z.B. in 120 Unterrichtsstunden bei der IHK), geprüfter und zertifizierter Green Consultant ist Fachfrau/-mann in allen Themenbereichen, die für „grünes“ Drehen relevant sind und hat in der Regel bereits einen Filmberuf ausgeübt. Aber auch Theater, Festivals/Konzerte aller Art und andere Felder kulturellen Schaffens gehören mit zum Betätigungsfeld. Zu den speziellen Fähigkeiten gehören u.a.:

  • Kenntnisse der Kriterienkataloge von „Green Motion“ und der Filmförderungen
  • routinierter Umgang mit gängigen CO2-Rechnern (z.B. MOIN/MFG) und die damit verbundene Fähigkeit aussagekräftige Co2-Bilanzen und -berichte zu erstellen
  • Grundkenntnisse von Kalkulationssystemem
  • Erfahrung im Green Screening (Untersuchen der einzelnen Gewerke auf die nachhaltigkeitsrelevanten Aspekte) und Ecomapping
  • ständige Aktualisierung im Wissen über rechtliche und förderpolitische Rahmenbedingungen
  • aktuelle Kenntnisse in nachhaltiger Techniken in den Bereichen Licht/Strom/Generatoren u. Akkus/Fahrzeuge und alternative Antriebe /Mobilität/Catering/Postproduktion etc.
  • Planen und Berichten nach EMAS bzw. DIN/ISO 14001 und DNK
  • Kommunikationsstärke und Schulungserfahrung
  • betriebswirtschaftliche Grundlagen
  • und vieles mehr

Kamera

Wie läuft eine Produktion mit einem Green Consultant ab?

Vor dem Dreh:

  • Zielsetzungen und Bedarfsklärung
  • Betrachtung der inneren und äußeren Bedingungen (Firmenkontext/Filmförderung/Gesetzte)
  • Drehbuch- und Kalkulationsanalyse
  • Verfassen von thematischen Anschreiben ans Team
  • Teamumfragen erstellen und durchführen (z.B. zum Thema Catering)
  • Erstellen einer CO2-Bilanz (Plan)
  • Beratung
  • Abstimmung mit den Head of Department
  • Maßnahmenplanung
  • optional: Schulung von Green Assistants für das Set
  • Ansprache oder Mail ans Team vor dem ersten Drehtag

Beim Dreh:

  • Umsetzen und flexible Anpassung der Maßnahmen an die Drehrealität
  • Gestaltung von (auch heiteren)“Klimaschutzhinweisen“ für die Tagesdispo
  • Setbetreuung
  • Unterstützung bei Recherchen und akuten Berechnungen
  • Berücksichtigung akuter Einflüsse auf die CO2-Berechnung

Nach dem Dreh:

  • CO2-Abschlussbilanz
  • Analyse, Abschlussgespräch und Feedback
  • Berichterstellung für Förderinstitution oder Sender

Klappe