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Aktuelle oder abgeschlossene Workshops/Beratungen

  • Workshop „Grünes Drehen“ bei der Sendefähig-Akademie (Bremen)
  • Workshop „Nachhaltiges Produzieren“ beim Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund
  • CO2-Bilanzierung einer Filmförderanstalt
  • Einführung standardisierter Green-Consulting-Tools bei SPIELGEL TV Filmproduktion
  • Workshop und individuelle Beratungen für das Netzwerk Filmkultur NRW
  • Handlungsleitfaden für den Landtagswahlkampf von BÜNDNIS 90 / Die Grünen (Lübeck).
  • Nachhaltigkeitsberatung/ECO-Mapping für eine Werbefilmproduktion
  • Umfassende Nachhaltigkeitsberatung für Optical Art (Postproduktion)
  • „Grüne“ Produktionsberatung für Planet Life

Panels etc.

Gerne stehe ich mit Erfahrung, Gedanken und Haltung als Speaker zur Verfügung

Umfragen

… z.B. um die Crew, wie von den ökologischen Standards gefordert, in die Essensauswahl mit einzubeziehen, führe ich gern für sie aus. Auch als Einzelleistung. Ich nutze ein professionelles (Lime Survey) Tool mit Serverstandort Deutschland. Ich stimme den Inhalt mit Ihnen ab und befrage das Team anonym. Am Ende erstelle ich einen grafisch aufbereiten Bericht. Aber auch jedem anderen Thema, wo ein Meinungsbild interessant ist, widme ich mich gern. Zum Beispiel bei der Frage, wie das Thema Nachhaltigkeit in der Belegschaft „gesehen“ wird.

Für eine TV-Produktion mit bis zu 40 Crewmitgliedern kostet eine standardisierte Catering – Umfrage, samt Auswertung und Empfehlung mit anschließender Kommunikation an das Cateringunternehmen 350,- Euro. Eigene Fragen und andere Umfragen biete ich gern individuell an.

Die „ökologischen Standards“ …

… des Arbeitskreises Green Shooting sind der aktuelle Standard für filmische Nachhaltigkeitsbestrebungen. Sie sind der größte gemeinsamer Nenner, der ein starkes Signal vieler Akteure ist und Nachhaltigkeit bei der Produktion von „Bewegtbild“ messbar und vergleichbar machen „soll“. Das ist eine Möglichkeit, aber ich möchte darüber hinaus anregen auch neben dem bloßen Erreichen des Labels „Green Motion“ wirksam Nachhaltigkeit zu implementieren und vielleicht sogar „besser“ zu sein, selbst wenn es mit dem Label nicht (sofort) klappt.

Meine Haltung

Nachhaltiges Agieren im betrieblichen Umfeld sollte selbstverständlich sein. Der Klimawandel und das Nichthandeln sind einfach die größte Bedrohung unseres freien Lebens. Das ist hinlänglich und wissenschaftlich untersucht und belegt.

Daraus ergeben sich zwei Möglichkeiten. Entweder wissenschaftlich basierte Ziele zur Begrenzung des Klimawandels im Rahmen der Aktivitäten meiner Organisation zu verfolgen, oder diese zumindest als Leitbild anzuerkennen und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten umzusetzen. Denn nicht jede/-r hat die Mittel dazu, kann aber trotzdem etwas positives bewirken.

Und … Filme machen und Filme schauen muss weiterhin Spaß machen. Genauso ist es in allen anderen Kulurbetrieben. Aber auch zum Beispiel im Einzelhandel und Bildungseinrichtungen.
Immer das Ganze im Blick und nicht an Kleinigkeiten festbeißen. Wenn es heute nicht klappt, probieren wir es morgen wieder.
Immer auf Augenhöhe – niemand ist perfekt. Ich bin Partner und kein Verhinderer.
Kleine Fehler, Hindernisse und Problem müssen offen mit Sender und Förderern kommuniziert werden, die Grenzen zum „Green Washing“ sind oft nicht weit, dürfen aber m.E. nicht überschritten werden.

Wie läuft eine Produktion mit einer Beratung ab?

Vor dem Dreh:

  • Zielsetzungen und Bedarfsklärung
  • Betrachtung der inneren und äußeren Bedingungen (Firmenkontext/Filmförderung/Gesetze)
  • Drehbuch- und Kalkulationsanalyse
  • Definieren der Systemgrenzen für die CO2-Bilanzierung (COrganigramm)
  • Verfassen von thematischen Anschreiben ans Team
  • Teamumfragen erstellen und durchführen (z.B. zum Thema Catering)
  • Erstellen einer CO2-Bilanz (Plan)
  • Beratung
  • Abstimmung mit den Head of Department und deren Unterstützung
  • Maßnahmenplanung
  • optional: Schulung von Green Assistants für das Set
  • Ansprache oder Mail ans Team vor dem ersten Drehtag

Beim Dreh:

  • Umsetzen und flexible Anpassung der Maßnahmen an die Drehrealität
  • Gestaltung von (auch heiteren)“Klimaschutzhinweisen“ für die Tagesdispo
  • Setbetreuung
  • Unterstützung bei Recherchen und akuten Berechnungen
  • Berücksichtigung akuter Einflüsse auf die CO2-Berechnung

Nach dem Dreh:

  • CO2-Abschlussbilanz
  • Analyse, Abschlussgespräch und Feedback
  • Berichterstellung für Förderinstitution oder Sender